Am heutigen Tag, bei großartigem Wetter und einer markanten Choreografie in der Nordkurve, ein mit 49.000 Zuschauern gefülltes Niedersachsenstadion, eine auf Sieg gepolte Fangruppe – ja, wir waren bereit und unterstützten unsere Roten von Beginn an mit aller stimmlichen Kraft.
Der Schreckmoment plötzlich in der 86. Minute: Hugonet foult im Strafraum den Wolfsburger Stürmer Glatzel (ehemals Hamburger SV), und Reese verwandelt zum bitteren 0:1.
Jetzt jedoch die Uhr noch einmal zurückgedreht. Von unseren Treffpunkten in Köthenwald und Ilten ging es über die B 65 Richtung 96-Stadion. Dort angekommen, konnten wir nicht wie üblich in die Zufahrtsstraße Luise-Finke-Weg zum Eingang abbiegen. Polizeifahrzeuge blockierten die Einfahrt. Unser Ausstieg erfolgte somit im Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg, was sich für unseren Rolli-Fahrer als sehr mühsam gestaltete, mit Unterstützung von Yannick Melnikow aber gemeistert wurde. Es folgte ein Fangruppenfoto durch unser Mitglied Reinhold Peisker, den besten Fotografen rund um Hannover (s. Fotogalerie).
Wir hatten gerade unsere Plätze im Bereich Südtribüne S 2, die Reihen 16, 17 und 18 belegt, als unsere Stadionhymne ertönte und alle laut mitsangen. Ein erhebendes Gefühl, mit ca. 40.000 Zuschauern gemeinsam ein Lied zu singen, unser Lied: „Niemals allein, wir gehen Hand in Hand, zusammen sind wir stark……..!“. Und 96 übernahm sofort die Spielgestaltung. Wer aber Tore erwartet hatte, sah sich getäuscht. Was nutzt Ballbesitz, wenn nichts dabei herumkommt?
Maurice Neugebauer hatte in der 36. Minute die hundertprozentige Chance zum 1:0, vergab aber, da VfL-Torwart Zielinski mit dem Fuß abwehrte. 96-Torhüter Leo Weinkauf war bei Schüssen von Gerhardt und Maehle auf der Hut und parierte glänzend. In der 2. Halbzeit kamen für Gindorf und Bundu, beide hatten nicht schlecht gespielt, Källmann und Pichler. Trainer Titz erhoffte sich mehr Schwung im Sturm. Und so lief alles auf die fatale Situation in der 86. Minute hinaus, und der VfL konnte jubeln. Wir senkten unsere Köpfe und waren den Tränen nah. Schlusspfiff, eine traurige Fangruppe begab sich auf den Heimweg und hofft nun auf einen Sieg im DFB-Pokalspiel am Samstag, 22.08.26, 15.30 Uhr in Hemelingen b. Bremen.
Weiter geht es dann am Sonntag, 30.08.2026, 13.30 Uhr in Darmstadt und am Freitag, 04.09.2026, 18.30 Uhr zuhause gegen den Karlsruher SC. Am Sonntag, 23.08.2026, ab 11.00 Uhr sehen wir uns beim 96-Sommerfest im Jubiläumsjahr, ein Tag für alle und den guten Zweck!!! Kommt vorbei.
Marcel Hartel meinte nach dem Schlusspfiff: „Null Punkte, wir hatten die besseren Chancen, die wir aber leider nicht gemacht haben, wieder nicht!“ Hauke Wahl vom VfL sagte: „Dass das Ding 1:0 für uns ausgeht, ist ein Wunder, über ein Unentschieden hätten wir uns nicht beklagen können. Das wäre am verdientesten gewesen.“ Es hilft kein Klagen, Mund abwischen und wieder angreifen, aber bitte den Ball im Netz unterbringen.
Das wäre unser „wahre96er-WUNSCH“ für die nächsten Aufgaben.
Es grüßt aus Köthenwald
Volker Harmgardt
diewahren96er
17.08.2026
Bilder vom 16.08.2026









